Aktuelles KJS

Einladung zu der gemeinsamen Informationsveranstaltung der KJS Kurköln Olpe und des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen am 04.03.2026

Afrikanische Schweinepest im Kreis Olpe Informationsveranstaltung 04 03 2026 EinladungHerunterladen

Einladung zur Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft “Kurköln” Olpe e.V

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie zur Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft „Kurköln“ Olpe e.V. herzlich ein.

Termin:              08. Mai 2026

Ort:                     Kolpinghaus Olpe (Kolpingstraße 14, 57462 Olpe)

Uhrzeit:             18.00 Uhr

Voraus geht von 17.00 bis 18.00 Uhr die Hegeschau der fünf besten Trophäen je Wildart (Rotwild, Damwild, Muffelwild, Schwarzwild, Rehwild) jeden Hegeringes aus dem abgelaufenen Jagdjahr.

Gäste sind herzlich willkommen!

Tagesordnung:

1.       Begrüßung

a)       Eröffnung durch die Jagdhornbläser des Hegerings Bilstein

b)      Begrüßung

c)       Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung d)      Festsetzung der Tagesordnung

e)      Wahl des Protokollführers

f)        Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung 2.       Totengedenken

3.       Grußworte der Ehrengäste

4.       Aktuelle Informationen zur Afrikanischen Schweinepest im Kreis Olpe

5.       Bericht des Vorsitzenden

6.       Kassenbericht 2025 und Haushaltsplan 2026 durch die Schatzmeisterin

7.       Bericht der Rechnungsprüfer / Entlastung des Vorstandes

8.       Bericht des Kreisjagdberaters

9.       Ehrungen

10.   Übergabe der Jägerbriefe und Naturkundeausweise

11.   Verschiedenes  

Kreisjägerschaft „Kurköln“ Olpe e.V.  

Karl-Josef Fischer, Vorsitzender                  

Jürgen Sonsalla, Stv. Vorsitzender


Immer auf dem neuesten Stand

Ausbildung für Ausbilder

Vom 28. – 30.11.2025 führte die KJS Olpe eine Ausbildung für Ausbilder durch.

Die Schießausbilder der Jagdschule wurden neben Methodik und Didaktik in Theorie und Praxis schwerpunktmäßig in der Schießtechnik auf den laufenden Keiler und 100m Präzision geschult.

Dabei mussten die Teilnehmer immer wieder selbst die Rolle des Ausbilders einnehmen, um das Gelernte gleich anzuwenden („Train the Trainer“). 

Zum Abschluss der zweieinhalbtägigen Ausbildung, erfolgte noch eine Schulung in Erste Hilfe mit dem Schwerpunkt Blutungskontrolle nach Schuss- oder Stichverletzungen. 

Die Ausbilder der KJS gehen nun gut vorbereitet in die Schießausbildung des aktuellen Jagdscheinkurses. 

Durchgeführt wurde die Ausbildung durch einen ausgebildeten Schießtrainer, der selbst Mitglied der KJS ist, und mit Unterstützung eines Erste-Hilfe-Ausbilders vom DRK.

Schießausbilder KJS Olpe

Mitteilung der KJS Olpe vom 18.07.2025

Sehr geehrte Jägerinnen und Jäger,

am heutigen Abend (18.07) fand zwischen 18.00 und 20.00 Uhr eine Information der Verbände durch den Kreisveterinär statt.

Folgende Punkte bleiben festzuhalten:

1. Einrichtung eines Kerngebietes
Ein Teilbereich der Sperrzone II (ehemals infizierte Zone) wird nun zum Kerngebiet. Davon betroffen sind ca. 15 Reviere. Das Kerngebiet liegt ausschließlich im Kreis Olpe. Im Kreis Siegen-Wittgenstein wurde noch kein Kerngebiet ausgewiesen, da hier die Suche noch nicht zu eindeutigen Ergebnissen geführt hat.
Die Allgemeinverfügung zum Kerngebiet im Kreis Olpe ist seit heute in Kraft und kann auf unserer Seite oder beim Kreis Olpe nachgelesen werden. Die Jagd ist in dem Kerngebiet komplett untersagt. Ausnahmen sind auf Antrag möglich. Seit einer Woche läuft der Zaunbau, um dieses Kerngebiet einzuzäunen. Zum Wittgensteiner Land hin werden vorhandene, sogenannte Ernteschutzzäune ertüchtigt bzw. um taktische Zäune ergänzt. Der Zaunbau um die Kernzone soll in ca. drei Wochen abgeschlossen sein. Insgesamt werden hierfür rund 37 km Zaun errichtet.

2. Entnahme von Wildschweinen in der Kernzone
Sobald der Zaun fertig ist, wird in der Kernzone eine intensive Suche nach verendeten Wildschweinen erfolgen. Dann werden auch erstmals die Dickungen durchsucht. Zusätzlich sollen ausschließlich in der Kernzone Saufänge zum Einsatz kommen. Bisher wurden diese noch nicht eingesetzt. Die letale Entnahme der Wildschweine in der Kernzone erfolgt durch Mitarbeiter der WSVG bzw. deren speziell dafür gegründeten Jagdeinheit. Alle Revierpächter der Kernzone wurden über diese Aktivitäten informiert bzw. mit einbezogen.

3. Seuchenverlauf bisher
Im Schnitt werden täglich 1 bis 2 weitere verendete Wildschweine gefunden. Alle positiv getesteten Sauen wurden innerhalb der Sperrzone II gefunden. Alle Funde sind nicht älter als der Erstfund vor rund fünf Wochen. Insgesamt wurden im Kreis Olpe bisher 35 Wildschweine positiv getestet und in Siegen-Wittgenstein vier. Weiterhin gibt es auch Funde von insbesondere kleinen Frischlingen außerhalb der Sperrzone II. Diese waren bisher jedoch alle negativ. Ebenso wurden im HSK zwei negativ getestete Sauen gefunden. Dies bedeutet, dass im HSK noch kein positives Wildschwein gefunden wurde.
Alle einzelnen bestätigten Fälle können auf der Seite des Landesamtes für Verbraucherschutz und Ernährung des Landes NRW unter folgendem Link nachgelesen werden:

https://www.lave.nrw.de/themen/tiere/tiergesundheit/tierseuchen/die-afrikanische-schweinepest-asp

4. Weitere Informationen
In der Sperrzone I (sogenannte Pufferzone) wird weiter dazu aufgerufen, intensiv auf Wildschweine zu jagen. In dieser Zone sind Erntejagden und im Herbst natürlich auch Drückjagden erlaubt. Hier können also die entsprechenden Vorbereitungen getroffen werden.
Die in den Hegeringen aufgestellten Sammelstellen für Aufbrüche und Zerwirkreste sollen aus fleischhygienetechnischen Gründen nicht als Sammelstellen für die erlegten Wildschweine selbst genutzt werden. Hier sind nur Aufbrüche und Zerwirkreste zu entsorgen. Anträge auf Zulassung einer privaten Sammelstelle sind auf der Seite des Kreises Olpe eingestellt. Insgesamt sind zusätzlich im gesamten Kreisgebiet 150 sogenannte rote Tonnen verteilt und können genutzt werden. Weitere Tonnen wurden vom Kreis Olpe bestellt, können aber erst Ende August ausgeliefert werden. Bis dahin erkundigen Sie sich bitte, wer in der Nachbarschaft schon rote Tonnen hat und nutzen diese gemeinsam.

Im übrigen bleibt festzuhalten, dass alles was in den einzelnen Allgemeinverfügungen nicht verboten ist, weiterhin erlaubt bleibt. Für die Sperrzone I bedeutet dies zum Beispiel, dass Hunde nicht nicht zwingend angeleint sein müssen oder Pilze in dieser Sperrzone I gesucht werden dürfen. Andersherum gilt natürlich auch, was bisher nicht erlaubt war ist auch künftig nicht erlaubt, z.B. Futterautomaten an Kirrungen.

Ich bitte weiterhin darum, Desinfektionsmaßnahmen durchzuführen, Aufbrüche und Zerwirkreste von Schwarzwild zwingend nur in den dafür vorgesehenen Kühlzellen und Tonnen zu entsorgen und weiterhin in den Revieren, insbesondere in der Pufferzone, nach verendetem Schwarzwild Ausschau zu halten.

In der Hoffnung, gemeinsam so schnell wie möglich die ASP wieder loszuwerden, bedanke ich mich bei allen Beteiligten für Ihre Mitarbeit und das entgegengebrachte Verständnis.

Waidmannsheil
Karl-Josef Fischer
Vorsitzender der Kreisjägerschaft “Kurköln” Olpe e.V


Mitteilung der KJS Olpe vom 07.07.2025

Sehr geehrte Jägerinnen und Jäger,

am heutigen Abend (07.07) fand zwischen 19.00 und 21.00 Uhr eine Information der Verbände durch den Kreisveterinär statt.

Als Ergebnis dieser Information bleiben folgende Punkte festzuhalten:

1. Aktueller Sachstand vom heutigen Tage: !5 Sauen wurden bisher positiv bestätigt. 14 im Kreis Olpe und 1 im Kreis Siegen-Wittgenstein. Weitere 8 Verdachtsfälle im Kreis Olpe und zwei in Siegen-Wittgenstein wurden in Arnsberg positiv getestet, hier steht allerdings die Bestätigung durch das FLI noch aus. Alle diese Fälle liegen innerhalb der bekannten sogenannten infizierten Zone. Alle einzelnen bestätigten Fälle können auf der Seite des Landesamtes für Verbraucherschutz und Ernährung des Landes NRW unter folgendem Link nachgelesen werden:

https://www.lave.nrw.de/themen/tiere/tiergesundheit/tierseuchen/die-afrikanische-schweinepest-asp

2. Allgemeinverfügungen
Voraussichtlich wird Morgen aufgrund einer Durchführungsverordnung der EU eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Hier wird dann geregelt, dass der bisher als infizierte Zone geltende Bereich deckungsgleich zur Sperrzone II wird. Um diese Sperrzone II wird in einem Abstand von ca. 10 km die sogenannte Sperrzone I neu eingerichtet. Eine entsprechende Karte mit den betroffenen Revieren wird dieser Allgemeinverfügung beigefügt.

Dies bedeutet, dass es in der Sperrzone II (bisher infizierte Zone) zu keinen Veränderungen der Verfügungslage kommt.

In der neu eingerichteten Sperrzone I müssen alle erlegten Sauen in zugelassenen Sammelstellen aufgebrochen und dort solange verwahrt werden, bis die Freigabe der Blutuntersuchung auf ASP durch ein negatives Ergebnis vorliegt. Dies soll innerhalb von wenigen Tagen in einem ähnlichen Zeitfenster wie die Trichinenprobe erfolgen. Die Nutzung der digitalen Wildmarke wird empfohlen. Als zugelassene Sammelstellen gelten die in den Hegeringen aufgestellten Kühlcontainer für die Aufbrüche und Zerwirkreste. Darüber hinaus können auch private Sammelstellen auf Antrag von der Kreisveterinärbehörde zugelassen werden. Anträge können online gestellt werden, sobald die neue Allgemeinverfügung erlassen wird. Ein entsprechendes Formular wird auf der Seite des Kreises Olpe online gestellt. Ein Mitarbeiter des Veterinäramtes nimmt dann die beantragte Sammelstelle ab und genehmigt diese dann falls möglich. Für die Entsorgung von Aufbrüchen und Zerwirkresten können auch weiterhin rote Tonnen beim Kreis Olpe abgeholt und genutzt werden.
Einschränkungen bei der Jagdausübung in dieser Sperrzone I gibt es keine. Auch sind Erntejagden und Drückjagden erlaubt. Zu einer verstärkten Bejagung des Schwarzwildes in der Sperrzone I wird aufgerufen. Auch soll in der Sperrzone I intensiv nach Fallwild Ausschau gehalten werden.

3. Jagd in der Sperrzone II (infizierte Zone)
Die Jagd auf widerkäuendes Schalenwild auf Kalamitätsflächen bleibt erlaubt. Darüber hinaus wird das Veterinäramt einzelne Reviere in dieser Zone auffordern, gezielt und mit gewissen Auflagen versehen, Schwarzwild nach dem Tierseuchenrecht zu erlegen. Hierbei gilt als Ziel, innerhalb der Sperrzone II auch negative Nachweise zu erhalten. Für diese sogenannten diagnostischen Abschüsse meldet sich der Kreisveterinär bei den Jagdausübungsberechtigten.

4. Beschilderung
Der Kreis Olpe hat 300 Hinweisschilder drucken und teilweise durch die Bauhöfe auch schon anbringen lassen. Weitere noch vorhandenen Schilder können beim Kreis Olpe bei Bedarf von den Jagdpächtern abgeholt werden. Der Kreis Olpe wird zudem prüfen, ob eine Datei online gestellt werden kann, wo man diese Schilder sich auch gegebenfalls selbst ausdrucken, einlaminieren und dann anbringen kann.

5. Erreichbarkeit des Kreisveterinäramtes

Erreichbar ist das Veterinäramt unter: aspinfo@kreis-olpe.de

Weitere Fragen und Antworten zur ASP finden Sie unter:

https://kreis-olpe.de/Quicknavigation/Startseite/index.php?object=tx%7c3123.2&ModID=10&FID=3125.323.1

Wir werden weiterhin versuchen die Mitglieder der Kreisjägerschaft “Kurköln” Olpe e.V. zeitnah so schnell wie möglich und umfassend zu informieren. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns nicht an der Verbreitung von Gerüchten beteiligen werden. Die von uns geteilten Informationen beruhen auf Fakten, welche uns in der Regel von der Veterinärbehörde mitgeteilt werden.

Wir bedanken uns an dieser Stelle auch für die aufopfernde Tätigkeit unseres Kreisveterinärs Dr. Christian Kaiser.

Waidmannsheil
Karl-Josef Fischer
Vorsitzender der Kreisjägerschaft “Kurköln” Olpe e.V.


Mitteilung der KJS Olpe vom 24.06.2025

Gestern Abend (23.06) hat ein Gespräch der Hegeringe mit dem Kreisveterinär Christian Kaiser stattgefunden. Dieses Gespräch diente auch dazu, Gerüchte zu minimieren und die Fakten noch mal darzustellen.
Neben den bisher bekannten 5 positiv getesteten Funden wurden gestern drei weitere Kadaver gefunden. Diese lagen ebenfalls nahe dem ersten Fundort. Die Untersuchungen dieser drei Funde laufen derzeit. Es wird aber vermutet, dass diese drei Fälle positiv sein werden.
Alle anderen im Kreis Olpe seit dem 13.06.25 verendet gefundenen Wildschweine sind negativ getestet worden.

Außerhalb der infizierten Zone soll ja weiterhin das Schwarzwild streng bejagt werden. Seit letzter Woche sind verpflichtend von jedem erlegten Wildschwein Blutproben zu nehmen und zusammen mit der Trichinenprobe wie bisher zur Untersuchung abzugeben. Sobald die Trichinenuntersuchung freigegeben ist, kann das Wildbret wie bisher verarbeitet werden. Die parallel laufende Untersuchung auf ASP braucht nicht abgewartet werden. Hierüber wird es auch keine separate Information geben, solange die Befunde negativ sind.

Die entsprechenden Röhrchen für die Blutprobe sowie der Begleitzettel wurden gestern Abend den Hegeringleitern zur Weitergabe an die Reviere übergeben. Sofern also Bedarf besteht, können diese Röhrchen samt Begleitzettel beim Hegeringleiter abgeholt werden.

Sobald es Neues zu berichten gibt, wird die Kreisjägerschaft ihre Mitglieder darüber zeitnah informieren.


Termin mit der Ministerin Fr. Gorißen ( MLV NRW) vom 17.06.2025

Sehr geehrte Jägerinnen und Jäger,

am 17.06.25 fand ein kurzfristig angesetzter Termin zum aktuellen ASP-Geschehen im Kreis Olpe in den Räumen des Regionalforstamtes in Olpe statt. Eingeladen hatte die Ministerin Fr. Gorißen (MLV NRW). Weitere Anwesende waren Landrat Theo Melcher, die Vertreter der Landwirtschaft, Wald und Holz NRW, die Jägerschaft, vertreten durch die LJV-Präsidentin Fr. Heitzig, dem Vorsitzenden und den beiden stellvertretenden Vorsitzenden der Kreisjägerschaft “Kurköln” Olpe sowie weitere Vertreter des Ministeriums. Inhalt des Termins waren die sachliche Darstellung der aktuellen Lage, der aktuell geltenden Maßnahmen und die Diskussion von offenen Fragen aus der Runde der Teilnehmer.

Zur aktuellen Lage:


Bis 17.06.25 14.30 Uhr wurden 5 Wildschweine gefunden, die an der ASP verendet sind (A- und B-Proben positiv), weitere Stücke wurden bisher nicht entdeckt.

Seit dem Wochenende läuft bereits eine sogenannte “diskrete Suche”. Das bedeutet, in einem Radius von 3km um die erste Fundstelle herum suchen die Einsatzkräfte und Hundestaffeln von außen nach innen das Gebiet diskret auf weitere verendete Stücke, z.B. an Wasserläufen, ab.

Im Lauf der nächsten Tage wird mit dem Bau von Zäunen begonnen, um das Auswechseln von möglicherweise infizierten Wildschweinen zu verhindern.

So bald wie möglich wird mit der flächendeckenden Ausgabe von Proberöhrchen begonnen, mit denen JEDES ERLEGTE STÜCK SCHWARZWILD in NRW auf ASP getestet werden kann, so die Aussage der Ministerin.

Weitergehende Maßnahmen über diejenigen aus der seit heute geltenden Allgemeinverfügung hinaus können jederzeit in Kraft treten, z.B. wenn das Seuchengeschehen auf Hausschweinbestände übergreift oder sich weiter ausweiten sollte.


Von Seiten der Ministerin wurde an alle Jäger, insbesondere aber an alle Pächter der dringende Appell gerichtet, in den Revieren des gesamten Kreises Olpe die vorhandenen und evtl. auch “bekannten” Schwarzwildbestände genau zu beobachten. Sollte dabei unnormale Beobachtungen gemacht werden, bitten alle Verantwortlichen darum, diese sofort zu melden. Ein Beispiel dafür ist eine Rotte Schwarzwild, aus der ohne erkennbaren Grund nicht nur eins, sondern mehrere Stücke fehlen.


Weiterhin wird an die gesamte Jägerschaft appelliert, ab sofort, intensiv auf Schwarzwild außerhalb der infizierten Zone zu jagen. Je deutlicher die Schwarzwildbestände reduziert werden können, umso geringer ist die Gefahr, dass sich die ASP weiterverbreiten kann.

Die Ministerin bedankt sich ausdrücklich bei der Jägerschaft für die vorbildliche Mitarbeit.

Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich gerne an alle Vorstandsmitglieder der Kreisjägerschaft oder an Ihren Hegeringleiter.

Jürgen Sonsalla, stellv. Vorsitzender der KJS “Kurköln” Olpe e.V


Information des Veterinäramtes Kreis Olpe 2025:

Liebe Landwirtinnen und Landwirte,

wie Sie sicher alle mittlerweile der Presse entnommen haben, gibt es im Kreis Olpe einen Fall der afrikanischen Schweinepest bei einem Wildschwein, welches im Bereich Oberhundem verendet aufgefunden wurde.
Heute sind die ersten Maßnahmen zur Kadaversuche angelaufen, bei der auch weitere vier Kadaver gefunden wurden.
Da sich viele von Ihnen in der Grünlandernte befinden und zahlreiche Fragen haben, möchte ich hier kurz die wichtigsten Informationen vorab geben, um den zahlreichen Spekulationen und Verwirrungen, die mich erreichen, entgegenzuwirken.

Wir werden alle Maßnahmen in Kooperation mit Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Jagd treffen und mit Ruhe, Bedacht und Augenmaß umsetzen.
Eine Einschränkung der Grünlandernte für Rinderbetriebe ist nicht vorgesehen. Dennoch möchte ich alle bitten, die entsprechende Sorgfalt walten zu lassen und nicht im Eifer des Gefechts auf das Absuchen der Flächen für Kitze zu verzichten. Sollten Sie in diesem Rahmen verendete Wildschweine entdecken bitte ich dringend darum, diese an uns zu melden.
Sperrmaßnahmen, Abzäunungen und anderweitige Einschränkungen sind aktuell noch nicht vorgesehen und umgesetzt. Alle eventuell kommenden Maßnahmen werde ich im Rahmen der Planung mit den entsprechenden Vertretern besprechen.
Alle schweinehaltenden Betriebe, Lohnunternehmer und Jäger unter Ihnen sollten jetzt dringend alle vorgeschriebenen Biosicherheitsmaßnahmen umsetzen.
Für spezielle Fragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung. Da die Erreichbarkeit aktuell aufgrund der Anzahl der Anfragen nicht immer unmittelbar und kurzfristig sichergestellt sein kann, würde ich mich freuen, wenn Sie Ihre Fragen gegebenenfalls über die Verbandsvertreter bündeln und an mich herantragen.

Bitte teilen Sie diese Nachricht an ihre Berufskolleginnen und Kollegen.

Ich wünsche Ihnen und uns, dass wir einen kühlen Kopf bewahren und diese Phase in engem Schulterschluss gut meistern.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Kaiser
Amtstierarzt